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Hamburg braucht
einen Ort für DDR-Geschichte
- Jetzt unterschreiben!
“Da gäbe es viel zu erzählen aus diesen Jahren, was in diesem Land gelebt wurde an Leben, einfach an Leben gelebt wurde.”
CorneliaZeitzeugin
PopUp- Lernort
November 2026
Im Pop Up entsteht eine Vision des Lernorts von morgen.Mehr zum PopUp-Lernort
Ein neuer Lernort für Hamburg
Menschen brauchen einen Ort des Austauschs. Erschaffen wir ihn gemeinsam.
Viele Erfahrungen von Überwachung, Flucht und Ausreise aus der DDR und dem Neubeginn in Hamburg drohen verloren zu gehen, weil es (noch) keinen Ort gibt, der sie langfristig sammelt und weiterträgt. Dieses Projekt legt den Grundstein für einen Lernort, der diese Aufgabe übernimmt.
Warum braucht Hamburg einen Lernort zu DDR-Geschichte?
Wir machen seit 2021 DDR-Geschichte im Hamburger Kontext sichtbar und arbeiten dafür eng mit Zeitzeug:innen zusammen. Im Mittelpunkt stehen ihre Erinnerungen an Flucht, Ausreise, Haft und Ankommen, die wir dokumentieren, erforschen und für junge Menschen zugänglich machen. Langfristig möchten wir einen außerschulischen Lernort aufbauen, an dem diese Erfahrungen bewahrt und in die Hamburger Stadtgeschichte eingebettet werden. Ein Pop-Up-Lernort im Jahr 2026 bildet dafür den Auftakt und lädt dazu ein, gemeinsam neue Wege des Erinnerns zu entwickeln.Mit dem außerschulischen Lernort sollen Räume für Menschen, vor allem aber auch mit Menschen geschaffen werden: Ihre Wünsche, Bedürfnisse und Ideen zur Umsetzung werden einbezogen, damit der Lernort ein Ort für alle werden kann. Ein außerschulischer Lernort soll entstehen, der es vor allem jungen Menschen ermöglicht, sich (womöglich erstmalig) mit DDR-Geschichte auseinanderzusetzen. Dabei sollen auch eigene Erlebnisse oder Erfahrungen zum Themenkomplex Flucht, Ankommen und Einleben in einer neuen Gesellschaft besprochen und sichtbar gemacht werden. Der Lernort soll zudem Zeitzeug:innen die Möglichkeit geben, ihre Erinnerungen langfristig zu hinterlegen und damit nachhaltig zu bewahren.

Erinnerungen bewahren
Zeitzeug:innen können ihre Erfahrungen dauerhaft hinterlegen, damit ihre Stimmen nicht verloren gehen.
Jugendliche erreichen
Der Lernort macht DDR- Geschichte erfahrbar und verbindet sie mit aktuellen Fragen nach Freiheit, Herkunft und Verantwortung.
Hamburg gestalten
Der Lernort entsteht gemeinsam mit der Stadt. Perspektiven aus Hamburg werden von Anfang an miteinbezogen, damit der Lernort ein Ort von allen und für alle werden kann.
Hilf mit, DDR-Geschichte in Hamburg zu bewahren
Der Lernort entsteht gemeinsam mit Menschen aus der Stadt. Deine Stimme, deine Erinnerungen oder dein Engagement zeigen, dass Hamburg diesen Ort braucht. Beteilige dich jetzt!
Viele Perspektiven.
Ein gemeinsames Anliegen.
- Weil die DDR ein Teil der Geschichte Deutschlands ist und viele Leute diesen Teil gar nicht kennen.
Gesine F.
- Weil die jüngere deutsche Geschichte zur Allgemeinbildung gehört,insbesondere die dt.Teilung von 1949 in 2 Staaten.Die jüngeren Generationen können an einem außerschulischen Lernort zur Geschichte der DDR diese anschaulich und lebensnah erfahren.Authentisch können sie den Wert von Demokratie,Freiheit und Menschenrechte bewusster wahrnehmen. Gerade in unserer Zeit,in der hist.Kenntnisse abnehmen und Zeitzeugen immer weniger werden,ist es wichtig,Orte zu schaffen,die Erinnerung bewahren.
Cornelia
Zeitzeugin - Hamburg ist für viele DDR-Flüchtlinge ihr neues Zuhause geworden. Viele Hamburgerinnen und Hamburger haben damals den Flüchtlingen geholfen. Das soll ein Ort für DDR-Geschichte in Hamburg zeigen.
Jörg Stiehler
Zeitzeuge - Weil in den Schulen selbst die DDR und ihre Geschichte überhaupt nicht zur Sprache kommt. Steht nicht auf dem Lehrplan. Ich bin froh, daß jetzt jemand von der Uni nach Zeitzeugen fragt. Bin schon das 2. Mal eingeladen.
Angelika Rosenberg
Zeitzeugin - vor 36 Jahren begann ich das NKWD-Lager, in dem mein Vater 1945 umkam, aufzuarbeiten. NKJWD - russischer Geheimdienst - hat nach Ende des Krieges 1945 an die 40.000 Menschen willkürlich verhaftet, in ehemalige Nazi-Kzs gesteckt, wo ein Großteil an Hunger, Folter und unbehandelt Krankheuten umkam. - Mit der Gründung der DDR hofften Menschen vergebens auf liberaleren Umgang mit Bevölkerung. DDR-Politik richtete sich gehorsam nach "Moskau".
Sybile Krägel
Zeitzeugin, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande - Die DDR war eine Staatsform, in der die Regierung mit verbrecherischen Mitteln versucht hat, das Volk zu instrumentalisieren. Die darin innenliegenden Muster sind weiter aktuell. Daher braucht es einen Ort, der die Auseinandersetzung damit für die Zukunft erleichtert.
Uwe Gössel
Theaterregisseur - Gegen das Vergessen-für das Sichtbare
Charlotte
Zeitzeugin - Hamburg braucht einen Lernort zur DDR-Geschichte, damit deutlich wird, dass dieses Kapitel nicht nur Berlin und die ehemaligen DDR-Gebiete betrifft, sondern Verantwortung und Erinnerung für ganz Deutschland gelten.
Deniz Binay
20
Hamburg braucht diesen Ort.
Unterstütze den DDR-Lernort und setze ein Zeichen für Erinnerung.
Aktuelle Schritte auf dem Weg zum Lernort

©Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte Orte der Demokratiegeschichte?
Am 18. März findet der bundesweit erste Tag der Demokratiegeschichte statt. Auch wir möchten uns daran beteiligen und…

© Caren Bünz DDR-Geschichte in Hamburg auf der Spur…
Am 18.März 2026 findet der erste bundesweite Tag der Demokratiegeschichte statt. Auch wir möchten uns daran beteiligen! Theresa…

© Andreas Schmidt Lesung Aron Boks und PopUp-Ausstellung zum Lernort
Los gehts! 2026 startet und wir haben einiges vor! Den öffentlichen Auftakt im Projekt bildet eine Veranstaltung am 16.…
Die Menschen hinter dem Projekt
Hinter dem Projekt „Tor zur Freiheit?!“ steht ein engagiertes Team aus Wissenschaft und politischer Bildung. Gemeinsam bringen die Beteiligten ihre Erfahrungen und Perspektiven ein, um DDR-Geschichte im Hamburger Kontext sichtbar zu machen und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Projektkoordination
Theresa Hertrich
Historikerin (M.A.), Public History & Erinnerungskultur
Theresa Hertrich koordiniert das Projekt seit Oktober 2025. Sie arbeitet an der Schnittstelle von historisch politischer Bildung, Erinnerungskultur und machtkritischer Pädagogik. Zuvor war sie in verschiedenen Projekten in Hamburg und Leipzig tätig, unter anderem in den Bereichen DDR-Geschichte, Erinnerungskultur und Demokratiebildung. Ihre Arbeit verbindet wissenschaftliche Perspektiven mit praxisnahen Beteiligungsformaten. Ein besonderes Anliegen ist es ihr, vor allem junge Menschen aber auch Zeitzeug:innen zu stärken und ihre Stimmen im öffentlichen Erinnern hörbar zu machen.

Projektleitung
Thorsten Logge
Professor für Public History, Universität Hamburg
Thorsten Logge leitet das Projekt und bringt langjährige Erfahrung in Forschung, Lehre und Public History mit. Seine Arbeit an der Universität Hamburg widmet sich der Frage, wie Geschichte in Öffentlichkeit, Medien und Bildung sichtbar wird. Im Projekt setzt er sich dafür ein, dass die Erfahrungen von DDR-Unrecht und Neubeginn in Hamburg einen festen Ort erhalten. Er verbindet wissenschaftliche Expertise mit einem klaren Blick für gesellschaftliche Wirkung und politische Relevanz.

Studentischer Mitarbeiter
René Ocklenburg
Master Public History, Schwerpunkte in Wissens- und Identitätengeschichte
René Ocklenburg unterstützt bei allen Belangen rund um die Website und den Social-Media-Auftritt. René hat langjährige Erfahrung in Webdesign und Projektarbeit. Besondere Freude hat er dabei am Austausch mit den Menschen, die das Projekt erreichen möchte. Künftig wird er auch in eigenen Blogeinträgen über den Fortschritt des Projekts berichten.