Die letzten Wochen meiner Arbeit im Projekt waren begleitet von vielen „ersten Malen“. Wir haben am ersten bundesweiten „Tag der Demokratiegeschichte“ (initiert von der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte, einen Eindruck davon erhält man hier: https://tag-der-demokratie-geschichte.de) teilgenommen und ich konnte viel darüber mitnehmen, wie historische Vermittlung außerhalb von Uni oder Museum aussehen kann. In den interaktiven Stadtrundgängen konnte ich vor allem nochmal viel über die Verknüpfung von Hamburgs Geschichte mit DDR-Geschichte lernen.
Als nächstes stand meine erste Teilnahme an einem Workshop mit Zeitzeug:innen an. Abgesehen von vielen emotional berührenden Momenten habe ich lernen können, wie viel Vorbereitung, Ideen und Arbeit in so einem Workshop stecken: davor, währenddessen und auch noch danach. Nichtsdestotrotz fühlte sich der Tag unglaublich bereichernd an.
Und zuletzt zeigen wir aktuell und noch bis zum 6.7. in der Pop-Up Zentrale der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg unsere Ausstellung mitsamt Hörstation und konnten damit erste Gehversuche für die Bespielung unseres Pop-Up Lernorts in der Grindelallee im Herbst unternommen. Die Erfahrungen aus den Führungen – die wir dort noch einige Zeit geben werden – und den Besuchen vorbeischlendernder Besucher:innen nehmen wir mit und planen bereits ein Rahmenprogramm für den Herbst. Ich bin das erste Mal in die Planung eines so umfangreichen Rahmenprogramms eingebunden und bin total gespannt, wie unser endgültiger Plan bei Euch ankommen wird.
Im Pop-Up Lernort soll eine erste Vision davon entstehen, wie ein ständiger Lernort für DDR-Geschichte in Hamburg aussehen kann. Außerdem setzen wir natürlich auch weiterhin auf Unterstützung von Euch (https://lernort.ddr.hamburg/jetzt-unterschreiben/).
In der nächsten Zeit wird sich Theresa auch noch in einem Beitrag mit Ihren Erfahrungen der letzten Wochen auseinandersetzen und euch auf den neuesten Stand bringen. Außerdem wollen wir euch unsere Arbeit auch inhaltlich ein bisschen näherbringen. Es lohnt sich also gleich mehrfach, regelmäßig auf unserer Seite und auf Instagram vorbeizuschauen.
